Meine Heimnetz-Infrastruktur

Meine Heimnetz-Infrastruktur


Hier möchte ich euch einen kurzen Überblick über meine Heimnetz-Infrastruktur geben.

(1) Ich bin derzeit Kunde bei Vodafon und habe einen 1 GBit Kabelanschluss, der in letzter Zeit recht zuverlässig funktioniert. Eine FritzBox 6660 stellt die Verbindung zu meinem Heimnetzwerk her. Es gibt zwei Portfreischaltungen (Port 80 HTTP und 443 HTTPS), die Anfragen auf #7 weiterleiten.
Leider ist bei uns noch kein Glasfaseranschluss verfügbar.
An dieser FritzBox ist dann tatsächlich auch noch ein ‚Festnetztelefon‘ über Phone LINE 1 angeschlossen, welches in meinem Arbeitszimmer steht.

(2) Ein Ubiquiti Edge Router dient als Gateway zu meinem privatem Heimnetzwerk, welches nicht aus dem Internet erreichbar ist. Eine Firewall und Filter bieten Schutz.

(3) Der 24 Port managed Switch von Netgear stellt die Kommunikation zu meinen LAN-Anschlüssen, die im gesamten Haus verteilt sind, her.

(4) Der NAS-Server auf Basis eines Chenbro Gehäuses ist mit 4 x 4TB WD Red Festplatten bestückt, die im Raid 5 Modus betrieben werden, um die Ausfallsicherheit zu erhöhen. Das bietet mir ca. 12 TB an Speicherkapazität. Die Festplatten lassen sich im laufenden Betrieb austauschen, wenn denn mal nötig. Die restliche Hardware ist tatsächlich sehr unspektakulär:

  • CPU: Intel Pentium G4560, 3.50GHz
  • RAM: 8 GB
  • Systemfestplatte: 32 GB SSD (M.2 SATA III)

Als NAS Betriebssystem fungiert hier OpenMediaVault, mit dem ich persönlich sehr zufrieden bin. Ich erreiche damit eine Datentransferrate von ca. 80 MB/Sec – nicht super toll, aber gut genug und ausreichend für mich.

Als Backup-Lösung dient derzeit eine 12TB externe USB-Festplatte, die bei Bedarf angeschlossen wird und mittels „RoboCopy“ ausgeführt wird. Hier brauche ich noch eine andere/bessere Lösung, die ich auch direkt vom Server aus starten kann, oder auch unter Linux.

Der NAS-Server ist nicht von außen aus dem Internet erreichbar, da auf ihm auch sensible Daten (z. B. Verträge, Rechnungen, Finanz- und Steuerunterlagen) gespeichert sind. Sonst dient er als Backup Storage für die diversen Endgeräte, die bei uns im Einsatz sind und als Speicher für Daten, auf die die ganze Familie Zugriff haben soll.

Der Server läuft seit über 8 Jahren ohne Probleme 24/7. Ich habe einmal eine neue Version von OpenMediaVault installiert, aber sonst fasse ich ihn nur für die obligatorischen, gelegentlichen Updates an.

(5) Der Geekom Mini-PC hat vor kurzem meine alten Raspberry-Pi’s (Model 3 und 4) abgelöst, die ich vorher benutzt habe. Dieser Rechner läuft unter Proxmox und beherbergt ein paar virtuelle Maschinen. Hier läuft unter andrem mein „Unifi Network“-Server, der meine Wifi-Access-Points (siehe auch #12) verwaltet. Weiter laufen hier mein „ioBroker“ und „Pi-Hole“. Die Hardwareausstattung ist für diese Art der Nutzung gut dimensioniert.
Das Backup der VM’s mache ich derzeit noch manuell auf mein NAS.

(6) Dieser Netgear Switch ist der Einstiegspunkt zu meiner DMZ (demilitarisierte Zone) in der von außen zugängliche Dienste und ‚unsichere‘ Rechner laufen (z.B. ein älterer Windows 10 Laptop).

(7) Dieser NiPoGi ist meine neuste Errungenschaft um Services aus dem bösen Internet heraus erreichbar zu machen. Auch hier läuft Proxmox mit LXC Containern und virtuellen Maschinen. Hier ist neben meiner Nextcloud Instanz auch dieser Blog (unter WordPress) implementiert. Des weiteren gibt es hier einen nginx-Webserver (plus nginx-UI), der statische Webseiten hostet und verwaltet. Dem Ganzen vorgeschaltet ist ein nginx-Proxy-Manager (NPM) als Reverse-Proxy-Manager, der die Anfragen, entsprechend der Sub-Domain, an die einzelnen Services weiterleitet.
Oh man, diese Installationen waren echt kompliziert. Ich werde ganz sicher den einen oder anderen Blog-Beitrag dazu schreiben (später).
Das Backup der VM’s und Container mache ich derzeit noch manuell auf eine externe USB Festplatte, die am Rechner angeschlossen ist.

(8) Dieser kleine, uralte Network-Hub dient lediglich dem Zweck, das ich in meinem Wohnzimmer mehr als einen LAN-Anschluss in der DMZ zur Verfügung habe.

(9) im Wohnzimmer steht auch noch eine alte FritzBox, die aber nur als DECT Basisstation für mein FritzFon dort dient. Meine FritzBox im Keller (#1) ist leider auch per DECT aus den oberen Stockwerken nicht zu erreichen.

(10) Diese beiden Netgear Switches erweitern die Anzahl meiner Heimnetzwerk-LAN-Anschlüsse im Wohnzimmer und in meinem Arbeitszimmer.

(11) Meine Eufy-Homebase 3 bietet Speicher für meine 4 Eufy IP-Cams, die im und außerhalb des Hauses installiert sind. Die Base ist mit einer alten 500 GB SATA Festplatte bestückt, die ich noch so rumliegen hatte.

(12) Vier Ubiquiti Access-Points stellen sicher, dass im gesamten Haus und im Garten performanter Wifi Empfang verfügbar ist. Ich war Gott-sei-dank damals weitsichtig genug und habe LAN-Anschlüsse zentral, auf jedem Stockwerk im Treppenhaus, legen lassen. Die AP’s werden über PoE (Power over Ethernet) mit Strom versorgt.

Und so sieht mein Server-Schrank im Keller aus 🙂

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