Kategorie: Allgemein

  • Wer bin ich?(Teil 1 – Schulzeit)

    …was bin ich und warum bin ich? NEIN! So philosophisch wird es dann doch nicht heute.

    Hier gibt es nur einen kurzen Einblick in mein bisheriges Leben. Meine ganzen dunklen, aber auch hellen Geheimnisse verrate ich aber heute wohl noch nicht 😉

    Ich wurde am 15. November 1963 in Oldenburg (i.O.) geboren. Einen Kindergarten habe ich eigentlich nicht besucht. Mir wurde aber erzählt, dass ich wohl mal für ein paar Tage in den Kindergarten gegangen bin, dort aber nur laut geschrien habe und meine Eltern mich dann wieder abgemeldet haben. Das war nur möglich, da wir direkt über dem Arbeitsplatz meiner Eltern gewohnt haben. Zu diesem Zeitpunkt waren sowohl meine Mutter, als auch mein Vater im Einzelhandel tätig und beide waren gleichzeitig im „Coop-Einkaufsladen“ unter unserer Wohnung beschäftigt.

    Meine Schulzeit führte über zwei Grundschulen (wegen Umzugs) zur damals gerade neu eingeführten Orientierungsstufe. Eine Schulform in der die Kinder in der fünften und sechsten Klasse alle gemeinsam lernen. Nur in den Fächern Mathe und Englisch gab es drei Abstufungen A, B und C, jeweils mit angepassten Anforderungen.

    Die Schule, auf die ich gegangen bin, die Orientierungsstufe Kryenbrück, war gerade erst gegründet worden und nagelneu und somit war ich im ersten Jahrgang der Schule überhaupt. Es gab, glaube ich, sechs oder sieben Klassen in diesem Jahrgang, weil das Einzugsgebiet sehr groß war. Hier habe ich auch viele Mitschüler von meiner ersten Grundschule wiedergetroffen.

    In der Grundschule war ich kein guter Schüler, aber die OS hat mir den Arsch gerettet. Meine Noten wurden immer besser und ich hatte zwischenzeitlich sogar mal einen Einser-Schnitt im Zeugnis. Hier zeigte sich auch mein Talent für MINT Fächer und ich weiß noch, dass ich auch im Schach-Schulteam keine ganz schlechte Figur gemacht habe. Sprachen waren für mich zu diesem Zeitpunkt aber sehr mühselig.

    Ich bin heute noch ein großer Verfechter der späten Trennung von Schülern in die verschiedenen Schulsysteme.

    Die Freizeit war geprägt von ganz viel Sport (Leichtathletik, Tischtennis und Sportkegeln), Schwimmen gehen im Freibad mit Freunden und ganz viel draußen spielen. Computer gab es natürlich noch nicht und im Fernsehen gab es drei Programme. Ein Ortsgespräch mit dem Telefon kostete 23 Pfennig; zuerst pro Gespräch und später dann alle acht Minuten. Ferngespräche wurden nur im absoluten Notfall getätigt, weil sie sagenhaft teuer waren.

    Nach der sechsten Klasse habe ich dann tatsächlich eine Gymnasialempfehlung bekommen und ich konnte auf der gleichen Schule bleiben, da dort ein Gymnasialzweig neu eingerichtet wurde. Jetzt gab es nur noch zwei Klassen mit jeweils 23, bzw. 24 Schülern. Was für ein Luxus!

    Auch hatte ich Glück mit meiner Klassenlehrerin, Frau H., eine progressive, sehr fähige Pädagogin. Wir haben uns tatsächlich alle geduzt und Wiebke (Vorname von Frau H.) hat trotzdem nicht ihre Autorität verloren. Sie hat mich bis zur zehnten Klasse (von 1976 – 1980) durch so manche Höhen und Tiefen begleitet. Es war Pubertät angesagt. Meine schulischen Leistungen waren überwiegend gut, nur die Sprachen haben mich weiterhin vor große Herausforderungen gestellt.

    Aufgrund der vielen, relativ jungen und progressiven Lehrkräfte und dem Standort in einer Moorgegend, hatte das Gymnasium Kreyenbrück auch den Spitzname „Rote-Moor-Schule“.

    Diese Zeit hat mein Weltbild und meine politische Grundhaltung stark geprägt. Neben meinen Eltern und Lehrern war auch die politische Großwetterlage (Nato Doppelbeschluss 1979, Franz-Joseph Strauß als Kanzlerkandidat 1980) maßgeblich dafür verantwortlich.

    Fun Fact: Wir planen gerade ein Treffen dieser beiden Klassen für den Mai 2026 und Wiebke hat schon zugesagt. Ich freue mich schon sehr.

    Pubertät war angesagt… Sport war immer noch ein großer Teil meiner Freizeit; Volleyball hat aber die Leichtathletik mehr und mehr abgelöst. Und immer öfter hing ich mit meinen Freunden in der Stadt ab und Musik wurde immer wichtiger (aktiv und passiv).

    Ein guter Freund von mir hatte einen Kellerraum, in dem wir selber Musik gemacht haben. Es gab dort alles, was ‚man‘ so brauchte: Schlagzeug, Gitarren, Bass, Verstärker und ganz wichtig, eine schalldichte Isolierung.

    Passiv/auf Schallplatte waren Bands angesagt wie: Dire Straights, Bad Co, Pink Floyd, Deep Purple, Manfred Man’s Earth Band, Roxy Music, Eric Clapton, Fleetwood Mac, King Crimson und viele, viele, viele mehr … und tatsächlich auch immer noch The Fab Four (The Beatles).

    Auch ‚Mainstream‘ wie Abba und Status Quo waren akzeptiert, genau so wie viele ‚One-Hit-Wonder‘. Getanzt zu dieser Musik wurde auf Schul-Feten und Keller-Parties.

    Mit 14 oder 15 Jahren haben meine zwei besten Freunde und ich uns dann Mofas gekauft (Ich: Puch Maxi N, Freund1: Puch Maxi S, Freund2: Piaggio Ciao) und das nächste Level der Freihat war erreicht. Von da an sind wir überall hingedüst, an Orte, die wir vorher mit unseren Fahrrädern nicht so leicht erreichen konnten. Z.B. zu weiter entfernten Baggerseen und Schulfreundinnen, die weiter weg wohnten; der Weg in die Innenstadt war plötzlich nur noch ein Katzensprung. OK, die Fahrzeit haben wir noch weiter verkürzt, indem wir die Mofas ‚frisiert‘ haben. Erlaubt waren 25 km/h, aber unsere Rennmaschinen fuhren auch schon mal locker 40 km/h – aber bitte nicht verraten.

    Nach der zehnten Klasse mussten wir dann alle die Schule wechseln, da das Gymnasium Kreyenbrück keine Oberstufe angeboten hat.

    Ich habe mich für die Cäcilienschule entschieden, auf die schon meine 2,5 Jahre ältere Schwester gegangen ist. Einer meine beiden besten Freunde hat sich für die gleiche Schule entschieden, der andere ist auf das ‚Alte Gymnasium‘ gegangen.

    Die Cäcilienschule war bis dato eine reine Mädchenschule, also die Jungs waren in der Minderheit, aber nur unwesentlich.

    In der Schule habe ich Mathe und Chemie als Leistungsfächer belegt, sowie Gemeinschaftskunde und Deutsch als Nebenfächer. Meine schulischen Leistungen waren ganz ordentlich.

    Die Freizeit war geprägt von Discobesuchen am Wochenende, von privaten Treffen mit Freunden zum Spielen (Skat, Doppelkopf und diverse Brettspiele), zum Musikhören und machen, und einfach abhängen in der Stadt.

    Im Juli 1982 war ich mit meiner Freundin für einen Monat mit einem „Inter Rail“-Ticket kreuz und quer durch Europa unterwegs. Im Vergleich zu heute war das wohl ein echtes Abenteuer. Es gab ja noch kein Mobiltelefon und auch andere Kommunikationsmöglichkeiten waren eigentlich nicht vorhanden… also 4 Wochen ohne Kontakt zu den Eltern.

    Soweit ich mich erinnern kann, hatten wir 400 D-Mark in bar für die 4 Wochen dabei, um zu überleben. Nein, EC- und Kreditkarten gab es auch noch nicht.

    Ich weiß noch genau, wie wir unsere letzte Tütensuppe (Zwiebelsuppe) am Bahnhof von Lissabon auf einem Campingkocher erhitzt haben und dann zwei Tage nichts mehr zu essen hatten, weil das Geld auch alle war. Im Zug von Lissabon nach Paris gab es aber gott-sei-dank eine super nette portugiesische Frau, die uns ihre Reste aus dem Speisewagen mitgebracht hat, über die wir dann hergefallen sind.

    Im Mai 1983 endet meine Schulzeit mit dem Abitur. Das Abiturzeugnis war nicht ganz so gut, wie ich es erhofft und erwartet habe, aber hey… 2,3 als Notendurchschnitt war dann auch nicht so schlecht.

    Nach der Abi-Party ging es dann mit Freunden für drei Wochen in den Urlaub nach Kroatien (damals war es noch Jugoslawien). Zwei alte Autos und drei Zelte und eine tolle Zeit!

    Dem damals obligatorischen Wehrdienst, bzw. Zivildienst, bin ich auf sehr kuriose Weise entkommen. Dazu später mehr.

    Das soll es gewesen sein mit Teil 1 – stay tuned for more to come!

  • Meine Heimnetz-Infrastruktur

    Meine Heimnetz-Infrastruktur


    Hier möchte ich euch einen kurzen Überblick über meine Heimnetz-Infrastruktur geben.

    (1) Ich bin derzeit Kunde bei Vodafon und habe einen 1 GBit Kabelanschluss, der in letzter Zeit recht zuverlässig funktioniert. Eine FritzBox 6660 stellt die Verbindung zu meinem Heimnetzwerk her. Es gibt zwei Portfreischaltungen (Port 80 HTTP und 443 HTTPS), die Anfragen auf #7 weiterleiten.
    Leider ist bei uns noch kein Glasfaseranschluss verfügbar.
    An dieser FritzBox ist dann tatsächlich auch noch ein ‚Festnetztelefon‘ über Phone LINE 1 angeschlossen, welches in meinem Arbeitszimmer steht.

    (2) Ein Ubiquiti Edge Router dient als Gateway zu meinem privatem Heimnetzwerk, welches nicht aus dem Internet erreichbar ist. Eine Firewall und Filter bieten Schutz.

    (3) Der 24 Port managed Switch von Netgear stellt die Kommunikation zu meinen LAN-Anschlüssen, die im gesamten Haus verteilt sind, her.

    (4) Der NAS-Server auf Basis eines Chenbro Gehäuses ist mit 4 x 4TB WD Red Festplatten bestückt, die im Raid 5 Modus betrieben werden, um die Ausfallsicherheit zu erhöhen. Das bietet mir ca. 12 TB an Speicherkapazität. Die Festplatten lassen sich im laufenden Betrieb austauschen, wenn denn mal nötig. Die restliche Hardware ist tatsächlich sehr unspektakulär:

    • CPU: Intel Pentium G4560, 3.50GHz
    • RAM: 8 GB
    • Systemfestplatte: 32 GB SSD (M.2 SATA III)

    Als NAS Betriebssystem fungiert hier OpenMediaVault, mit dem ich persönlich sehr zufrieden bin. Ich erreiche damit eine Datentransferrate von ca. 80 MB/Sec – nicht super toll, aber gut genug und ausreichend für mich.

    Als Backup-Lösung dient derzeit eine 12TB externe USB-Festplatte, die bei Bedarf angeschlossen wird und mittels „RoboCopy“ ausgeführt wird. Hier brauche ich noch eine andere/bessere Lösung, die ich auch direkt vom Server aus starten kann, oder auch unter Linux.

    Der NAS-Server ist nicht von außen aus dem Internet erreichbar, da auf ihm auch sensible Daten (z. B. Verträge, Rechnungen, Finanz- und Steuerunterlagen) gespeichert sind. Sonst dient er als Backup Storage für die diversen Endgeräte, die bei uns im Einsatz sind und als Speicher für Daten, auf die die ganze Familie Zugriff haben soll.

    Der Server läuft seit über 8 Jahren ohne Probleme 24/7. Ich habe einmal eine neue Version von OpenMediaVault installiert, aber sonst fasse ich ihn nur für die obligatorischen, gelegentlichen Updates an.

    (5) Der Geekom Mini-PC hat vor kurzem meine alten Raspberry-Pi’s (Model 3 und 4) abgelöst, die ich vorher benutzt habe. Dieser Rechner läuft unter Proxmox und beherbergt ein paar virtuelle Maschinen. Hier läuft unter andrem mein „Unifi Network“-Server, der meine Wifi-Access-Points (siehe auch #12) verwaltet. Weiter laufen hier mein „ioBroker“ und „Pi-Hole“. Die Hardwareausstattung ist für diese Art der Nutzung gut dimensioniert.
    Das Backup der VM’s mache ich derzeit noch manuell auf mein NAS.

    (6) Dieser Netgear Switch ist der Einstiegspunkt zu meiner DMZ (demilitarisierte Zone) in der von außen zugängliche Dienste und ‚unsichere‘ Rechner laufen (z.B. ein älterer Windows 10 Laptop).

    (7) Dieser NiPoGi ist meine neuste Errungenschaft um Services aus dem bösen Internet heraus erreichbar zu machen. Auch hier läuft Proxmox mit LXC Containern und virtuellen Maschinen. Hier ist neben meiner Nextcloud Instanz auch dieser Blog (unter WordPress) implementiert. Des weiteren gibt es hier einen nginx-Webserver (plus nginx-UI), der statische Webseiten hostet und verwaltet. Dem Ganzen vorgeschaltet ist ein nginx-Proxy-Manager (NPM) als Reverse-Proxy-Manager, der die Anfragen, entsprechend der Sub-Domain, an die einzelnen Services weiterleitet.
    Oh man, diese Installationen waren echt kompliziert. Ich werde ganz sicher den einen oder anderen Blog-Beitrag dazu schreiben (später).
    Das Backup der VM’s und Container mache ich derzeit noch manuell auf eine externe USB Festplatte, die am Rechner angeschlossen ist.

    (8) Dieser kleine, uralte Network-Hub dient lediglich dem Zweck, das ich in meinem Wohnzimmer mehr als einen LAN-Anschluss in der DMZ zur Verfügung habe.

    (9) im Wohnzimmer steht auch noch eine alte FritzBox, die aber nur als DECT Basisstation für mein FritzFon dort dient. Meine FritzBox im Keller (#1) ist leider auch per DECT aus den oberen Stockwerken nicht zu erreichen.

    (10) Diese beiden Netgear Switches erweitern die Anzahl meiner Heimnetzwerk-LAN-Anschlüsse im Wohnzimmer und in meinem Arbeitszimmer.

    (11) Meine Eufy-Homebase 3 bietet Speicher für meine 4 Eufy IP-Cams, die im und außerhalb des Hauses installiert sind. Die Base ist mit einer alten 500 GB SATA Festplatte bestückt, die ich noch so rumliegen hatte.

    (12) Vier Ubiquiti Access-Points stellen sicher, dass im gesamten Haus und im Garten performanter Wifi Empfang verfügbar ist. Ich war Gott-sei-dank damals weitsichtig genug und habe LAN-Anschlüsse zentral, auf jedem Stockwerk im Treppenhaus, legen lassen. Die AP’s werden über PoE (Power over Ethernet) mit Strom versorgt.

    Und so sieht mein Server-Schrank im Keller aus 🙂

  • Bloggy #1

    Bloggy #1

    Willkommen beim Family Bock Blog. Das ist mein aller erster Blog-Post, aber es werden weitere folgen – versprochen!